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<title>Guggisberglied</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Guggisberglied</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das Lied vom <b>Vreneli ab em Guggisberg</b>, kurz <b>Guggisberglied</b>, auch <i>Guggisbergerlied</i> oder <i>Altes Guggisbergerlied</i> genannt, ist wohl das älteste noch bekannte <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> <a href="Volkslied" title="Volkslied">Volkslied</a>. Es wurde erstmals 1741 erwähnt, die älteste erhaltene Textvariante stammt von 1764.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Das Lied handelt von einem «Vreneli» (<a href="Schweizerdeutsch" title="Schweizerdeutsch">schweizerdeutsch</a> für «<a href="Verena" title="Verena">Verena</a>») aus <a href="Guggisberg_BE" class="mw-redirect" title="Guggisberg BE">Guggisberg</a>, das sich nach seinem Auserwählten «Simes Hans-Joggeli» (Simons Hans-Jakob) sehnt und im Bild des sich unablässig drehenden Mühlrads Trost für seine ausharrende Liebe findet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Text">Text</h2></div>
<p>Aufgrund der lange nur mündlichen Überlieferung gibt es verschiedene Textvarianten. Hier zitiert wird jene, die <a href="Otto_von_Greyerz" title="Otto von Greyerz">Otto von Greyerz</a> 1912 in einem Aufsatz über das Lied im <i>Schweizerischen Archiv für Volkskunde</i> veröffentlicht hat. Von Greyerz vertritt darin, wie schon <a href="Ludwig_Tobler" title="Ludwig Tobler">Ludwig Tobler</a> vor ihm, die Ansicht, dass die beiden «nicht in das Reimsystem passenden Strophen», die er als 2a und 10a nummeriert, «nicht ursprünglich» seien; auch den Kehrreim hält von Greyerz für jünger.<sup id="cite_ref-greyerz-tobler_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-greyerz-tobler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table>
<tbody><tr>
<td><b>Original</b> (<a href="Berndeutsch" title="Berndeutsch">berndeutsch</a>)
</td>
<td>
<p><b>Übersetzung</b> (<a href="Standarddeutsch" title="Standarddeutsch">standarddeutsch</a>)
</p>
</td></tr>
<tr>
<td>
<div class="poem">
<p>1. ’s isch äben e Mönsch uf Ärde – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
’s isch äben e Mönsch uf Ärde,<br>
Dass i möcht bi-n-ihm si.<br>
<br>
2. Und mah-n-er mir nit wärde – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Und mah-n-er mir nid wärde,<br>
Vor Chummer stirben-i.<br>
<br>
2a. U stirben-i vor Chummer – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
U stirben-i vor Chummer,<br>
So leit me mi i ds Grab.<br>
<br>
3. In mines Büelis Garte – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
In mines Büelis Garte<br>
Da stah zweu Bäumeli.<br>
<br>
4. Das eini treit Muschgate – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Das eini treit Muschgate,<br>
Das andri Nägeli.<br>
<br>
5. Muschgate, die si süessi – Simelibärg!<br>
Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Muschgate, die si süessi<br>
Und d’Nägeli si räss.<br>
<br>
6. I gab’s mim Lieb z’versueche – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
I gab’s mim Lieb z’versueche,<br>
Dass’s miner nit vergäss.<br>
<br>
7. Ha di no nie vergässe – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Ha di no nie vergässe,<br>
Ha immer a di dänkt.<br>
<br>
8. Es si numeh zweu Jahre – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Es si numeh zweu Jahre,<br>
Dass mi han a di ghänkt.<br>
<br>
9. Dört unden i der Tiefi – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Dört unden i der Tiefi,<br>
Da steit es Mülirad.<br>
<br>
10. Das mahlet nüt as Liebi – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Das mahlet nüt als Liebi,<br>
Die Nacht und auch den Tag.<br>
<br>
10a. Das Mülirad isch broche – Simelibärg!<br>
– Und ds Vreneli ab em Guggisbärg<br>
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –<br>
Das Mülirad isch broche,<br>
Mys Lyd das het en Änd.
</p>
</div>
</td>
<td>
<div class="poem">
<p>1. Es gibt nur einen Menschen auf Erden, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
es gibt nur einen Menschen auf Erden,<br>
mit dem ich zusammen sein möchte.<br>
<br>
2. Und kann er mir nicht werden, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
und kann er mir nicht werden,<br>
sterbe ich vor Kummer.<br>
<br>
2a. Und sterbe ich vor Kummer, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
und sterbe ich vor Kummer,<br>
so legt man mich ins Grab.<br>
<br>
3. Im Garten meines Liebsten, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
im Garten meines Liebsten,<br>
da stehn zwei Bäumlein.<br>
<br>
4. Das eine trägt Muskaten, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
das eine trägt Muskaten,<br>
das andere Nelken.<br>
<br>
5. Die Muskaten, die sind süss, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
die Muskaten, die sind süss,<br>
und die Nelken sind scharf.<br>
<br>
6. Ich gab sie meinem Lieben zu versuchen, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
ich gab sie meinem Lieben zu versuchen,<br>
dass er meiner nicht vergässe.<br>
<br>
7. Habe dich noch nie vergessen, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
habe dich noch nie vergessen,<br>
habe immer an dich gedacht.<br>
<br>
8. Es sind nunmehr zwei Jahre, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
es sind nunmehr zwei Jahre,<br>
dass ich mich an dich gehängt habe.<br>
<br>
9. Dort unten in der Tiefe, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
dort unten in der Tiefe,<br>
da steht ein Mühlrad.<br>
<br>
10. Das mahlt nichts als Liebe, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
das mahlt nichts als Liebe,<br>
die Nacht und auch den Tag.<br>
<br>
10a: Das Mühlrad ist gebrochen, – Simeliberg!<br>
– Verena vom Guggisberg<br>
und Simons Hans-Jakob von jenseits des Berges –<br>
das Mühlrad ist gebrochen,<br>
mein Leid, das hat ein End.
</p>
</div>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musik">Musik</h2></div>
<p>Die schlicht-feierliche <a href="Moll" title="Moll">Moll</a>weise hat ihren Ursprung in den evangelischen <a href="Choral" title="Choral">Chorälen</a> des 16. Jahrhunderts. Sie findet sich erstmals gedruckt 1818 in der Sammlung Schweizerischer <a href="Kuhreihen" title="Kuhreihen">Kuhreihen</a> von <a href="Gottlieb_Jakob_Kuhn" title="Gottlieb Jakob Kuhn">Gottlieb Jakob Kuhn</a>; eine ebenfalls in Moll gehaltene Variante findet sich auf einer handschriftlichen Niederschrift von 1803 aus <a href="Habkern" title="Habkern">Habkern</a> im Berner Oberland. Das Guggisberglied ist eines der sehr seltenen Schweizer Volkslieder in Moll; am nächsten verwandt ist seiner Melodie diejenige des Emmentaler Hochzeittanzliedes <i>Bin alben e wärti Tächter gsy</i>. Im 19. Jahrhundert wurde auch eine Dur-Melodie nach <a href="Hans_Nydegger" title="Hans Nydegger">Hans Nydegger</a> gebräuchlich (Männerchorsatz von <a href="Karl_Munzinger_(Komponist)" title="Karl Munzinger (Komponist)">Karl Munzinger</a> 1890).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-ext-score noresize" data-midi="//upload.wikimedia.org/score/9/z/9z29i6cj7lnd5v4dji89ho0pxogv73y/9z29i6cj.midi"><div style="margin-top: 3px;"></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Philologisches">Philologisches</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Überlieferungsgeschichte"><span id=".C3.9Cberlieferungsgeschichte"></span>Überlieferungsgeschichte</h3></div>
<p>Strophen 1 und 2, 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 machen je zusammen eine vierzeilige, durch Reim- oder Assonanzpaare verbundene Strophe aus, weshalb von <a href="Ludwig_Tobler" title="Ludwig Tobler">Ludwig Tobler</a> und <a href="Otto_von_Greyerz" title="Otto von Greyerz">Otto von Greyerz</a> vorgeschlagen wurde, dass Strophen 2a («U stirben-i vor Chummer») und 10a («Das Mühlirad isch broche») und, nach von Greyerz, überdies der Kehrreim späteren Datums seien.<sup id="cite_ref-greyerz-tobler_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-greyerz-tobler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Strophen 3–6 und 9–10 sind Gemeingut der deutschen Volkspoesie und finden sich als Wanderstrophen in vielen alten Volksliedern.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Untersuchungen von <a href="John_Meier" title="John Meier">John Meier</a> soll der Kehrreim des Guggisberglieds von einem Spottlied auf die Guggisberger stammen, das sich mit einem Liebeslied aus Wanderstrophen vermischt habe.<sup id="cite_ref-weiss_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-weiss-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erstmals erwähnt wird das <i>Alte Gugisberger Lied</i> im Jahre 1741. In der 13. Strophe eines Einladungsgedichtes des Franz Ludwig Steiger, Landvogt zu Wimmis, an Schultheiss Frisching in Thun <i>(Reime über das Käsmahl zu Wimmis A° 1741)</i> heisst es: «Nun hört, jetzt geht die Music an, / der Dorfmagister lobesan / will selbsten eins vorsingen. / Das Vreneli ab dem Guggisberg / und Simes Hans Jogeli änet dem Berg / vortrefflich tun erklingen.» Und 1756 weist im Basler <i>Helvetischen Patriot</i> die Liebesgeschichte <i>Die schöne Alpmeyerin oder das Verenichen ab dem Guggisberge</i> darauf hin, dass das Lied damals auch in Basel und Umgebung allgemein bekannt gewesen sein muss.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Schweizerisches_Volksliedarchiv" title="Schweizerisches Volksliedarchiv">Schweizerische Volksliedarchiv</a> in Basel verwahrt einen Sammelband von <a href="Flugblatt" title="Flugblatt">Flugblättern</a> aus Sissach, etwa 1750–1780, welcher eine frühe hochdeutsche Fassung der ersten beiden Strophen enthält.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Publiziert wurde das Guggisberglied dann in etwas verstümmelten Formen von den Deutschen <a href="Karl_Spazier" title="Karl Spazier">Karl Spazier</a> 1790 in seinen <i>Wanderungen durch die Schweiz</i> und von <a href="Achim_von_Arnim" title="Achim von Arnim">Achim von Arnim</a> in seiner Sammlung <i><a href="Des_Knaben_Wunderhorn" title="Des Knaben Wunderhorn">Des Knaben Wunderhorn</a></i> (1805–1808) und anschliessend in sprachrichtiger Form von <a href="Gottlieb_Jakob_Kuhn" title="Gottlieb Jakob Kuhn">Gottlieb Jakob Kuhn</a> in seinen <i>Kühreihen</i> (1812; handschriftlich notiert schon 1802), von K. Ruckstuhl in der Zeitschrift <i>Alpenrosen</i> (1823, mit abweichender Schlusszeile) und wenig später auch von <a href="Johann_Rudolf_Wyss_(der_%C3%84ltere)" title="Johann Rudolf Wyss (der Ältere)">Johann Rudolf Wyss</a> (1826).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Inhalt und Melodie des Liedes sind sehr emotional. Verschiedenen Quellen zufolge soll in alten Zeiten bei Schweizer-Regimentern in fremden Kriegsdiensten die Todesstrafe auf das Absingen des Liedes gestanden haben, da es das <a href="Heimweh" title="Heimweh">Heimweh</a>, früher auch «Schweizerkrankheit» genannt, förderte.<sup id="cite_ref-hostettler_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-hostettler-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Weltwoche_26/2005_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Weltwoche_26/2005-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einzelne_Motive">Einzelne Motive</h3></div>
<p>Der <i>Simeliberg</i> hat kaum etwas mit dem <a href="Simeliberg" title="Simeliberg">Berg gleichen Namens</a> im Märchen der Brüder Grimm zu tun (der mit verschiedenen Namenvarianten auch in anderen Märchen auftritt), sondern dürfte eine Ableitung vom Personennamen <a href="Simon_(Vorname)" title="Simon (Vorname)">Simon</a> sein. Einen Hof namens <i>s Simelis</i> ‚(das Gut) des Simeli, des Simon‘ gibt es in Guggisberg bis heute, und der <i>Simeliberg</i> soll laut Otto von Greyerz der in der Nähe des Hofes liegende nördliche Ausläufer der von Südwest nach Nordost verlaufenden Hügelkette sein.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im «Rodel», dem Register der Volkszählung von 1715, findet sich zudem namentlich ein «Jakob Bingelli – Simes Hansjaggi». Ein Lokalhistoriker in Guggisberg geht darum davon aus, dass es den Hansjoggeli gab, für das Vreneli gebe es hingegen keinen solchen Beweis.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Motiv von den <i>Muschgate</i> (<a href="Muskatnussbaum" title="Muskatnussbaum">«Muskaten»</a>) und <i>Nägeli</i> (<a href="Gew%C3%BCrznelkenbaum" title="Gewürznelkenbaum">«Nelken»</a>) findet sich schon im <a href="Bergreihen" title="Bergreihen">Bergreihen</a> <i>Bei meines Buhlen Haupte,</i> der erstmals 1536 bezeugt ist und fast wortwörtlich mit den betreffenden Strophen im Guggisberglied übereinstimmt. Ebenfalls fast wortgleich tritt die Stelle im Lied <i>Es ist ein Schnee gefallen</i> auf, das in mundartlicher Form aus dem bündnerischen <a href="Sertig" title="Sertig">Davos-Sertig</a> bekannt ist <i>(Es het es Schneeli gschniied</i><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><i>)</i> und bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen soll.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Genuss von Muskatblüte und Nelke soll auf die Stimmung einwirken; so kommen im Macis halluzinogene Stoffe vor (siehe den Artikel <a href="Muskatnussbaum" title="Muskatnussbaum">Muskatnussbaum</a>), und sowohl Muskat als auch Nelken sollen aphrodisierende Eigenschaften haben und zum Liebestrank gehören.<sup id="cite_ref-weiss_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-weiss-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-hostettler_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-hostettler-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Strophen vom <a href="Wasserrad" title="Wasserrad">Mühlrad</a>, das zerbricht, ist schon im Bergreihen <i>Bei meines Buhlen Haupte</i> von 1536 enthalten, ebenso – fast wortgleich wie im Guggisberglied – im Lied <i>Mei Schatz, wei Chrieseli gwünne</i> aus dem <a href="Kanton_Luzern" title="Kanton Luzern">Luzerner Hinterland</a>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das sich unablässig drehende Mühlrad steht für die treu ausharrende Liebe der jungen Frau.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bearbeitungen">Bearbeitungen</h2></div>
<p>Im Jahr 1937 wurde am Stadttheater Basel <a href="Ernst_Kunz_(Komponist)" title="Ernst Kunz (Komponist)">Ernst Kunz’</a> Stück «Vreneli ab em Guggisbärg» aufgeführt;<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Libretto stammte von <a href="Oskar_W%C3%A4lterlin" title="Oskar Wälterlin">Oskar Wälterlin</a>. Die Absicht der beiden Urheber war, ein «musikalische(s) Volksdrama» im Sinne der <a href="Geistige_Landesverteidigung" title="Geistige Landesverteidigung">Geistigen Landesverteidigung</a> zu schaffen. Die Uraufführung wurde über das Radio übertragen. Spätere Aufführungen sind nicht bekannt.
</p><p>In <a href="Rolf_Liebermann" title="Rolf Liebermann">Rolf Liebermanns</a> «<a href="Suite_(Musik)" title="Suite (Musik)">Suite</a> über 6 schweizerische Volkslieder» von 1947 bildet das Lied den fünften <a href="Satz_(Musikst%C3%BCck)" title="Satz (Musikstück)">Satz</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der zeitgenössischen «E-Musik» hat das Lied in den letzten Jahren mehrfach Eingang in die Werke von Schweizer Komponisten gefunden:
</p>
<ul><li>2. <a href="Streichquartett" title="Streichquartett">Streichquartett</a> <i>(Guggisberg-Variationen)</i> von <a href="David_Philip_Hefti" title="David Philip Hefti">David Philip Hefti</a> (2008)</li>
<li>Trio für 2 Violinen und Viola von <a href="Urs_Joseph_Flury" title="Urs Joseph Flury">Urs Joseph Flury</a> (2008/09), 2. Satz: Variationen über das alte Guggisbergerlied<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Doppelfuge" class="mw-redirect" title="Doppelfuge">Doppelfuge</a> von Jonas Marti (2017)<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Guggisberglied von <a href="Paul_Giger" title="Paul Giger">Paul Giger</a>, 19-minütige Version des Liedes auf der CD <i>ars moriendi</i> (2022), ECM 2756</li></ul>
<p>Es gibt verschiedene moderne Interpretationen, die sogar regelmässig in den Charts auftauchen, so solche von <a href="Stephan_Eicher" title="Stephan Eicher">Stephan Eicher</a>, <a href="Christine_Lauterburg" title="Christine Lauterburg">Christine Lauterburg</a> (Trilogie «Jimmy-Flitz e Reis dür d Schwyz»), der <a href="Geschwister_Pfister" title="Geschwister Pfister">Geschwister Pfister</a> («The Voice of Snowwhite»), <a href="Fr%C3%A4km%C3%BCndt" title="Fräkmündt">Fräkmündt</a> («Simelibärg»), <a href="Steff_la_Cheffe" title="Steff la Cheffe">Steff la Cheffe</a> und von vielen Volkschören. Eine weitere Interpretation findet sich auf dem 2018 erschienenen Album «Mythen, Mären, Pestilenz» der Schweizer Black-Metal-Band «Ungfell». Übersetzungen und Neuinterpretationen soll es auch in Englisch, Russisch oder Türkisch geben.<sup id="cite_ref-Weltwoche_26/2005_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-Weltwoche_26/2005-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dieser Quelle soll auch <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Franz Liszt</a> die Melodie bearbeitet haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Otto_von_Greyerz" title="Otto von Greyerz">Otto von Greyerz</a>: <cite style="font-style:italic">Das alte Guggisberger Lied</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Schweizerisches Archiv für Volkskunde</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>16</span>, 1912, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>193–213</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.5169/seals-111443">10.5169/seals-111443</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Guggisberglied&rft.atitle=Das+alte+Guggisberger+Lied&rft.au=Otto+von+Greyerz&rft.btitle=Schweizerisches+Archiv+f%C3%BCr+Volkskunde&rft.date=1912&rft.doi=10.5169%2Fseals-111443&rft.genre=book&rft.pages=193-213&rft.volume=16" style="display:none"> </span></li>
<li>Urs Hostettler: <i>Anderi Lieder. Von den geringen Leuten, ihren Legenden und Träumen, ihrer Not und ihren Aufständen.</i> Zytglogge, Bern 1979, ISBN 3-7296-0084-2, S. 64–67.</li>
<li><i>Neues Basler Singbuch.</i> Kommentiert von Peter Holstein. 3., vollständig neu bearb. Aufl. Lehrmittelverlag Basel-Stadt, Basel 1969.</li>
<li><a href="Ludwig_Tobler" title="Ludwig Tobler">Ludwig Tobler</a>: <i>Schweizerische Volkslieder. Mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Ludwig Tobler.</i> 2. Band. Huber, Frauenfeld 1884, S. 199–201.</li>
<li><a href="Richard_Weiss" title="Richard Weiss">Richard Weiss</a>: <i>Volkskunde der Schweiz. Grundriss.</i> Rentsch, Erlenbach-Zürich 1946; 3., unveränderte Auflage Rentsch, Zürich und Schwäbisch Hall 1984, ISBN 3-7249-0567-X, S. 237 f.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Vreneli_Museum" class="mw-redirect" title="Vreneli Museum">Vreneli Museum</a></li>
<li><a href="Es_dunkelt_schon_in_der_Heide" title="Es dunkelt schon in der Heide">Es dunkelt schon in der Heide</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Guggisberglied?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Guggisberglied</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gemeinde-guggisberg.ch/Vreneliseite.html">Vreneliseite</a> auf der Website der Gemeinde Guggisberg</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hochweber.ch/worldmusic/guggisberg-text.htm">Text und Melodie sowie Hörprobe des Guggisbergliedes</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/f2eb69db-d685-462d-935a-9537e7366ca5">«Ds Vreneli ab em Guggisberg» – eine wahre Geschichte?</a>, <a href="Radio_SRF_1" title="Radio SRF 1">Radio SRF 1</a>, Dokumentation vom 11. März 2023</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lt.bkd.be.ch/de/start/traditionen/guggisberger-lied.html">Lebendige Traditionen Kanton Bern</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fussnoten">Fussnoten</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-greyerz-tobler-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-greyerz-tobler_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-greyerz-tobler_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <cite style="font-style:italic">Das alte Guggisberger Lied</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Schweizerisches Archiv für Volkskunde</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>16</span>, 1912, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>193–213</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.5169/seals-111443">10.5169/seals-111443</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Guggisberglied&rft.atitle=Das+alte+Guggisberger+Lied&rft.au=Otto+von+Greyerz&rft.btitle=Schweizerisches+Archiv+f%C3%BCr+Volkskunde&rft.date=1912&rft.doi=10.5169%2Fseals-111443&rft.genre=book&rft.pages=193-213&rft.volume=16" style="display:none"> </span>; Ludwig Tobler: <i>Schweizerische Volkslieder. Mit Einleitung und Anmerkungen versehen.</i> 2. Band. Huber, Frauenfeld 1884, S. 200 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 210–213, danach <i>Neues Basler Singbuch.</i> Kommentiert von Peter Holstein. 3., vollständig neu bearb. Aufl. Lehrmittelverlag Basel-Stadt, Basel 1969 und Urs Hostettler: <i>Anderi Lieder. Von den geringen Leuten, ihren Legenden und Träumen, ihrer Not und ihren Aufständen. Zusammengestellt und kommentiert von Urs Hostettler.</i> Zytglogge, Bern 1979, S. 67.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 202–208.</span>
</li>
<li id="cite_note-weiss-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-weiss_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-weiss_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Richard Weiss: <i>Volkskunde der Schweiz. Grundriss.</i> Rentsch, Erlenbach-Zürich 1946; 3., unveränderte Auflage Rentsch, Zürich und Schwäbisch Hall 1984, S. 237.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Erwähnungen von 1741 und 1756 nach Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 208 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Neues Basler Singbuch.</i> Kommentiert von Peter Holstein. 3., vollständig neu bearb. Aufl. Lehrmittelverlag Basel-Stadt, Basel 1969.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 197–201.</span>
</li>
<li id="cite_note-hostettler-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-hostettler_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-hostettler_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Urs Hostettler: <i>Anderi Lieder. Von den geringen Leuten, ihren Legenden und Träumen, ihrer Not und ihren Aufständen.</i> Zytglogge, Bern 1979, S. 67.</span>
</li>
<li id="cite_note-Weltwoche_26/2005-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Weltwoche_26/2005_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Weltwoche_26/2005_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101101081806/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-26/artikel-2005-26-mximo-lieder.html"><i>Máximo Lieder. Musik für Feuerzeuge</i></a>. In: <i><a href="Die_Weltwoche" title="Die Weltwoche">Die Weltwoche</a>,</i> 26/2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 196; danach Urs Hostettler: <i>Anderi Lieder. Von den geringen Leuten, ihren Legenden und Träumen, ihrer Not und ihren Aufständen. Zusammengestellt und kommentiert von Urs Hostettler.</i> Zytglogge, Bern 1979, S. 67. Ludwig Tobler stellte den Berg dagegen noch zum Simeliberg des Grimm-Märchens, und in der Folge findet er sich auch im <i><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerischen Idiotikon</a>,</i> Band IV, Sp. 1562 als Bedeutung 2 unter dem Lemma <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/lem/189285">Sin-wël-Bërg</a></i> ‚runder Berg‘ (der entsprechende <i>Idiotikon</i>-Artikel wurde kurz vor 1900 verfasst und damit noch vor Erscheinen von Otto von Greyerz’ Aufsatz).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/radio-srf-1/volkslieder-texte-basieren-bekannte-schweizer-volkslieder-auf-wahren-geschichten">Basieren bekannte Schweizer Volkslieder auf wahren Geschichten?</a>, Radio SRF 1, 11. März 2023; Rodel ist ein lokaler Dialektausdruck für ein amtliches Schriftstück, ursprünglich eine Schriftrolle, siehe <a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Idiotikon</a> Band 6 Spalte 601</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz (Hrsg.): <i>Im Röseligarte. Schweizerische Volkslieder.</i> 5. Bändchen. Francke, Bern 1912, S. 24 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 202–204.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 204 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto von Greyerz: <i>Das alte Guggisberger Lied.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 16, 1912, S. 213.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Ernst_Kunz">[1]</a> <i>Theaterlexikon der Schweiz online</i></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.universaledition.com/rolf-liebermann-429/works/suite-uber-6-schweizerische-volkslieder-5103">„Rolf Liebermann: «Suite über 6 schweizerische Volkslieder»“</a>, <a href="Universal_Edition" title="Universal Edition">Universal Edition</a></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Urs Joseph Flury: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=YMDaTiuM5kU"><i>Variationen über das alte Guggisbergerlied.</i></a> Youtube,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. Februar 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGuggisberglied&rft.title=Variationen+%C3%BCber+das+alte+Guggisbergerlied&rft.description=Variationen+%C3%BCber+das+alte+Guggisbergerlied&rft.identifier=&rft.creator=Urs+Joseph+Flury&rft.publisher=Youtube&rft.date="> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Jonas Marti: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=wMnzdsYZHE8"><i>Doppelfuge über Themen aus dem Guggisberglied.</i></a> Youtube,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. Februar 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGuggisberglied&rft.title=Doppelfuge+%C3%BCber+Themen+aus+dem+Guggisberglied&rft.description=Doppelfuge+%C3%BCber+Themen+aus+dem+Guggisberglied&rft.identifier=&rft.creator=Jonas+Marti&rft.publisher=Youtube&rft.date="> </span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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